Die Nelke

„Göttliche Blume“ benannt von dem schwedischen Botaniker p K. Linné, haben die Enthusiasten aus Klatovy nach der Beendigung der napoleonischen Kriege züchten begonnen. Im Jahre 1813 hat der Rittmeister Volšanský nach Klatovy die Samen der kleinblumigen Nelken aus Frankreich gebracht. Dank der Arbeit seiner Nachbarn - der künstlichen Bestäubung und der strengen Auswahl der Pflanzen ist es gelungen die Nelke so zu veredeln, dass Klatovy schon seit dem 19. Jahrhundert als die Stadt der Nelken bekannt war. die echte veredelte tschechische Nelke gehört zu den frostbeständigen Staudenpflanzen, sie hat einen festen 50 bis 60 cm hohen Stängel, eichelförmigen nichtplatzenden Kelch mit ganzrandigen Rändern der Blütenkronblätter. Die Blüten haben 6 bis 8 cm im Durchmesser, wunderschöne Farbtöne und einen angenehmen Duft. Nach der Zeichnung der Blüte hat die klattauerNelken Prof. J. Èechura in sechs Klassen aufgeteilt und die Geschichte hat Prof. Dr. Fr. Švec beschrieben. Die Aufteilung der Nelken hat auch interessante Bezeichnungen - einfarbig, schraffiert (Pikot), gestreift (Doublet und Bizarrd), von dem Rand schattiert (Flamant) und von der Mitte schattiert (Fameus). Schon mehr als hundert Jahre feiern die Züchter aus Klatovy große Erfolge und die Goldmedaillen von den inländischen und auch internationalen Ausstellungen (Wien, Brüssel, Antwerpen, Amsterdam, Lyon, Hamburg). in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde in Klatovy ein Gärtnerkreis - der Züchter der klattauer Nelken gegründet, der die Erfolge auf den Ausstellungen in Karlovy Vary und Erfurt erreicht hat. Die heutige Organisation "Spezialisierte Grundorganisation der Züchter der lattauer Nelken bei dem tschechischen Gärtnerverein setzt in den traditionelle Ausstellungen – Klatovy, Praha, Lysá nad Labem, Žirovnice, Cham, Deggendorf.

Die Ergebnisse ihres „Bienenfleißes“ können Sie jedes Jahr in der ersten Hälfte von Juli bei der Ausstellung im Garten gegenüber dem Landeskundlichen Museum bewundern.


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