Filipova Hu, Korýtko

Diese höchstgelegene Böhmerwald-Ortschaft erstreckt sich im Tal des Baches Filipohuský potok entlang der Bergwiesen zwischen den Wäldern im Moorgebiet bei Plánì.Die Ortschaft wurde 1785 im Zuge einer Glashütte, die Hohlglas produziert hatte, gegründet. Nach der Fertigstellung des Vchynicko-tetovský Schwemmkanals (Chinitz-Tettauer Schwemmkanals) 1800 kam die Ortschaft mit dem Holzwesen in Verbindung. Die Glashütte stellte 1820 die Produktion ein.

Das Gehöft mit der Nummer 16 mit einer beachtenswerten, in Böhmen selten erhaltenen Auffahrtsrampe in die Scheune, wurde zum Kulturdenkmal erklärt. Weiter haben sich hier typische Bauten mit ursprünglichen Bauelementen erhalten.

Die Ortschaft Filipova Hu (Phillipshütten) bietet einen der schönsten Blicke auf den zweithöchsten Böhmerwald-Berg Roklan, den die Deutschen Rachel nennen.

Am Rande von Filipova Hu erstreckt sich die kleine Ortschaft Korýtko mit weit zerstreut liegenden Häusern. Im Mittelalter verlief hier der Goldene Steig, der von Kašperské Hory über Horská Kvilda nach Passau führte. Die Siedlung Korýtko(Grandl) ist nach einem Wassertrog (einem Grandl im Böhmerwälder Dialekt), aus denen damals die Lasttiere und Pferde getränkt wurden, benannt. Von der Siedlung aus hat man eine schöne Sicht auf beide Gipfel des Berges Roklan.

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