7 – Pfad der Grenzwache

Das speziell ausgebildete Militär sollte im Falle der Mobilisierung das System der LB (leichter Festung) besetzen. Die Militäreinheiten wurden als SLB – Regiment SLB (Sicherung der leichten Festung) bezeichnet.

Die zu beobachtende Region war unter dem Grenzgebiet (HO), Nr. 32. eingegliedert. „Mikulᚓ war ihre Deckname. HO Nr. 32 deckten die SLB durch die Friedensbesatzung in Taus (Regiment Nr. 153) und der Besatzung in Pilsen (Nr. 154). Angehörige dieser Militäreinheiten wurden aus den hiesigen Einwohnern rekrutiert. Diese Handlung hätte die Kampfmoral steigern sollen. Das Komitee wählte vorher ausgesuchte, zuverlässige Rekruten aus. Der Mobilisierungsplan rechnete mit einer schnellen Besatzung des Abschnittes LB, sofort nach der Bewachungverkündigung.

MNO war ein speziell bestimmter Einheitstyp, der zur Verteidigung und Bewachung der Grenze diente. Es wurde die „Grenzenflagge“ (GF) genannt. Die Hauptaufgabe der GF war die Grenzverteidigung in Feldfestungen und die Regimentbildung nach dem Eintreffen der Militäreinheitenins Inland, in der Kooperation mit ZLO. Hinter diesen ordneten sich die Sektion „B“, die s. g. Manövrier. Diese griffen an bedrohten Abschnitten, je nach Notwendigkeit und Befehl des Generalarmeestabs ein.

Es handelte sich um die zweite Infanteriedivision im Falle der Klattauer Region. Diese Militäreinheit wurde von 35., 18., und 46. Infanten und vom zweiten Artillerie-Regiment gebildet. Die Siedlung der Divisionsführung wurde in Pilsen unter der Leitung von Brigadegeneral Václav Pozdíšek genannt. Laut Systematisierung hätten den Infanteriedivisionzustand folgende Personen bilden müssen: 14.000 Männer, 36 leichte Kanonen der Rage von 8-10 cm, 36 KGA (Kanonen gegen Angriff) (im September 1938 war so ein Tabellenzustand bei der Mehrheit der Divisionen erfüllt, die Einheiten hatten höchstens 18 KGA, manche hatten sogar keine Gegenpanzermittel), 18 Minenwerfer der Rage von 8cm, 300 leichte und 54 schwere Maschinengewähre.

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